SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTENWEGE MIT STIL 25.01.2015 20:17 (UTC)
   
 

 

Gartenwege mit Stil

Attraktive Gartenwege passen gut zu Haus und Terrasse und fügen sich harmonisch ins grüne Paradies ein. Materialwahl und Wegeführung spielen dabei eine wichtige Rolle.

SCHNÖRKELLOSE ELEGANZ: Hochwertige Betonsteine zeichnen sich durch pflegeleichte Oberflächen und fein variienrende Farbnuancen in Naturstein-Optik aus. Hier unterstreichen die dunkel abgesetzten Wegränder die gerade Linienführung.

 

Gartenwege sind mehr als nur eine praktische Verbindung zwischen zwei Punkten. Sie sind ein wichtiger Teil der Gartengestaltung und prägen ihr Umfeld umso stärker, je breiter sie angelegt sind und je mehr sie durch gut einsehbare Flächen wie Rasen oder niedrige Zierbeete führen. Bei der Neuanlage eines Gartenwegs ist es wichtig, sich zunächst Gedanken über die Wegeführung zu machen.

Schnurgerade Pfade sind sinnvoll, wenn es um funktionale Verbindungen wie beispielsweise zwischen Geräteschuppen und Rasenfläche geht. Spannung kommt ins Spiel, wenn man die gerade Linie durch üppig über den Wegrand wachsende Blütenstauden wie Storchschnabel oder Frauenmantel auflockert – oder durch eine akkurat in Form geschnittene Buchs-Einfassung noch betont. Wer den Weg jedoch für einen sinnlichen Spaziergang durch den Garten anlegen möchte, wählt eher eine weit geschwungene Linie, die an verschiedenen Höhepunkten wie Teich oder Rosenlaube vorbeiführt oder auch mal hinter einer Sichtbarriere wie einer Hecke oder Rankwand verschwindet.

 

DIE WAHL DES WEGEMATERIALS
Die Materialwahl hat einen starken Einfluss auf den Charakter des Gartenwegs. Das Angebot reicht von einfachen losen Wegematerialien wie Rindenmulch oder Kies über traditionellem Pflasterklinker bis hin zu einem riesigen Sortiment an Beton- und Natursteinbelägen. Die stärkste Entwicklung gab es in den letzten Jahren im Beton-Segment. Hochwertige Betonpflaster und -platten haben nichts mehr mit dem grauen Einerlei früherer Tage zu tun, das so gar nicht zum natürlichen Charme eines Gartens passen wollte.

Moderne Betonsteine sehen mit ihren unregelmäßig strukturierten Oberflächen und feinen Farbschattierungen ihren natürlichen Vorbildern immer ähnlicher. Exklusive Modelle verfügen zudem über eine strapazierfähige Oberflächenveredlung, die Schmutz abweist und die Pflege erleichtert. Preislich liegen solche Betonsteine jedoch bereits auf dem Niveau von Natursteinen.

Für Naturstein spricht nach wie vor die edle Optik, der auch Flechten und Moose nichts anhaben können. Für viele Gartenfreunde gewinnen Natursteine im Alter mit der Patina sogar an Charme. Orientieren Sie sich bei der Auswahl der Gesteinsart am angestrebten Gartenstil: Mediterranes Flair verströmen heller Sandstein, Kalkstein und Travertin. In modern gestalteten Gärten kommt hingegen dunklerer Granit, Basalt oder Schiefer besser zur Geltung. Zum Landhausstil passt der in Ihrer Umgebung vorherrschende Naturstein in der Regel am besten. Er ist im lokalen Baustoffhandel vergleichsweise günstig erhältlich.

Pflasterklinker sind vor allem in Norddeutschland seit Generationen beliebt und dort aus ländlichen Gärten kaum wegzudenken. Die bei 1100 °C aus Ton gebrannten Ziegel sind langlebig und pflegeleicht. Mit ihren warmen Rot-, Gelb- und Brauntönen verleihen sie dem Weg eine gediegene und zugleich natürliche Ausstrahlung.

Lose Wegematerialien wie Kies, Splitt oder Rindenmulch eignen sich vor allem für seltener benutzte Nebenwege, da sich auf ihnen Schubkarre und Rasenmäher schwerer bewegen lassen. Dafür fügen sie sich sehr harmonisch ins Grün des Gartens ein. Wer fließende Übergänge liebt, verzichtet auf eine seitliche Einfassung und verwendet den Wegebelag gleichzeitig als Mulch für das angrenzende Beet.

 
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  GARTENTIPPS JANUAR 2015
Ziersträucher, Kirschlorbeer, Rasen, Stauden, Kletterpflanzen, Winterschutz, Steckholz, Alpenveilchen, Pfingstrosen, Aussaat, Magnolie.

In milden Wintern erwacht der Garten bereits im Januar wieder zum Leben. Mit diesen Pflegetipps starten die Pflanzen im Ziergarten perfekt in die neue Saison.

ALPENVEILCHEN VOR FROSTSCHÄDEN SCHÜTZEN
Bei milden Temperaturen steht das Vorfrühlings-Alpenveilchen spätestens Ende Januar in voller Blüte. Eine Periode mit Temperaturen um -10 Grad verträgt es nach dem Austrieb nicht mehr – insbesondere dann nicht, wenn die schützende Schneedecke ausbleibt. Wenn eine Kälteperiode droht, sollen Sie blühende Alpenveilchen mit einem Kunststoffvlies abdecken, um das Schlimmste zu verhindern.

WURZELBALLEN FESTTRETEN
Frisch gepflanzte Stauden und Gehölze werden bei Frost oft etwas aus der Erde herausgehoben. Treten Sie die Wurzelballen wieder vorsichtig mit den Füßen an, sobald der Boden aufgetaut und nicht mehr zu nass ist.

RANKGITTER ERNEUEREN
Wenn die Kletterpflanzen keine Blätter tragen, ist der optimale Zeitpunkt, um Rankgitter und Spaliere zu erneuern oder neu zu streichen. Schneiden Sie die Kletterpflanzen so weit zurück, dass vier bis fünf lange, kräftige Haupttriebe übrig bleiben. Nachdem Sie diese von der Rankhilfe gelöst haben, können Sie mit den Renovierungsarbeiten beginnen. Anschließend werden die Triebe wieder durch das Gitter geleitet.

BBLÜTENSTRÄUCHER DURCH STECKHOLZ VERMEHREN
Sommergrüne Blütensträucher wie Forsythie, Duftjasmin, Zierjohannisbeere, Holunder oder Spierstrauch können Sie jetzt durch unbeblätterte, verholzte Stecklinge – sogenanntes Steckholz – vermehren. Schneiden Sie ein paar kräftige, einjährige Triebe ab und zerteilen Sie diese mit der Gartenschere in etwa bleistiftlange Stücke. Wichtig: Jedes Triebstück sollte oben und unten mit einer Knospe beziehungsweise einem Knospenpaar abschließen. Stecken Sie die Triebstücke anschließend an einem schattigen geschützten Platz mit Dreiviertel ihrer Länge in lockere, humusreiche Gartenerde. Im Lauf des Frühlings treiben die Knospen aus und es entstehen neue Sträucher, die Sie dann im nächsten Herbst oder Frühjahr ausgraben und an ihren endgültigen Platz im Garten bringen können.

KLEINKLIMA NUTZEN
Nehmen Sie Ihren Garten jetzt genau unter die Lupe: An welchen Stellen taut der Schnee sehr schnell? Wo hält er sich länger? So können Sie herausfinden, wo es geschützte Plätze gibt. Plätze mit günstigem Kleinklima sind ideal für kälteempfindliche oder spätfrostgefährdete Pflanzen. Aber Vorsicht: An sonnigen, windigen Stellen verschwindet der Schnee ebenfalls ziemlich schnell, obwohl solche Witterungsbedingungen im Winter insbesondere für immergrüne Pflanzen sehr ungünstig sind. Solche Standorte sollten Sie daher grundsätzlich ausschließen.

TULPEN-MAGNOLIEN MULCHEN
Die Blüten der Tulpen-Magnolie sind äußerst spätfrostgefährdet. Wenn Sie jetzt bei Frost den Wurzelbereich der Blütensträucher dick mit Mulch bedecken, taut der Boden im Frühjahr nur langsam auf. So können Sie den Austrieb der Blüten etwas hinauszögern – und die Chancen steigen, dass die Blütenpracht von Spätfrösten verschont bleibt.

KALTKEIMER AUSSÄEN
Einige Staudensamen müssen erst eine Kältephase durchmachen, bevor sie keimen. Dazu gehören Astilbe, Christrose oder Eisenhut. Säen Sie die Samen jetzt in Aussaaterde und stellen Sie die Schalen zum Vorquellen an einen hellen, warmen Platz (15–18 °C). Nach zwei bis vier Wochen gräbt man die Gefäße an einem schattigen, windstillen Plätzchen im Garten 15 cm tief ein. Im Frühjahr beginnen die Samen dann zu keimen.

SCHNEE ABSCHÜTTELN
Die Äste immergrüner Sträucher wie Rhododendron oder Kirschlorbeer können unter größeren Schneelasten brechen. Nach einer schneereichen Nacht sollten Sie die weiße Pracht daher mit einem Besen oder Rechen abschütteln.

BRÜCHIGE STRÄUCHER STÜTZEN
Auch sommergrüne Sträucher mit sehr sprödem Holz wie beispielsweise die Strauch-Pfingstrosen sind in schneereichen Wintern bruchgefährdet. Sie können die Sträucher leicht schützen, indem Sie die gesamte Krone mit einem dünnen Seil locker zusammenbinden. So stützen die einzelnen Äste sich gegenseitig ab.

RASEN NICHT BETRETEN
Bei starkem Frost gefriert auch das Wasser in den Blattzellen der Rasengräser. Trittspuren sind oft bis zum Frühling sichtbar, weil die spröden Blätter und Halme sich nicht wieder aufrichten, sondern abknicken und vergilben. Auch der Boden ist im Winter feuchter und verdichtet sich leichter. Deshalb sollten Sie Rasenflächen bei Winternässe und Frost so wenig wie möglich betreten.

ÖFFENTLICHE WEGE RÄUMEN
Grundstücksbesitzer sind gesetzlich verpflichtet, die an das Grundstück grenzenden öffentlichen Wege schnee- und eisfrei zu halten. Tipp: Der anfallende Schnee eignet sich hervorragend als hohe „Mulchschicht“ für kälteempfindliche Pflanzen, denn er isoliert den Wurzelbereich gegen eindringenden Frost.


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