SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTENWEGE MIT STIL 07.02.2016 23:34 (UTC)
   
 

 

Gartenwege mit Stil

Attraktive Gartenwege passen gut zu Haus und Terrasse und fügen sich harmonisch ins grüne Paradies ein. Materialwahl und Wegeführung spielen dabei eine wichtige Rolle.

SCHNÖRKELLOSE ELEGANZ: Hochwertige Betonsteine zeichnen sich durch pflegeleichte Oberflächen und fein variienrende Farbnuancen in Naturstein-Optik aus. Hier unterstreichen die dunkel abgesetzten Wegränder die gerade Linienführung.

 

Gartenwege sind mehr als nur eine praktische Verbindung zwischen zwei Punkten. Sie sind ein wichtiger Teil der Gartengestaltung und prägen ihr Umfeld umso stärker, je breiter sie angelegt sind und je mehr sie durch gut einsehbare Flächen wie Rasen oder niedrige Zierbeete führen. Bei der Neuanlage eines Gartenwegs ist es wichtig, sich zunächst Gedanken über die Wegeführung zu machen.

Schnurgerade Pfade sind sinnvoll, wenn es um funktionale Verbindungen wie beispielsweise zwischen Geräteschuppen und Rasenfläche geht. Spannung kommt ins Spiel, wenn man die gerade Linie durch üppig über den Wegrand wachsende Blütenstauden wie Storchschnabel oder Frauenmantel auflockert – oder durch eine akkurat in Form geschnittene Buchs-Einfassung noch betont. Wer den Weg jedoch für einen sinnlichen Spaziergang durch den Garten anlegen möchte, wählt eher eine weit geschwungene Linie, die an verschiedenen Höhepunkten wie Teich oder Rosenlaube vorbeiführt oder auch mal hinter einer Sichtbarriere wie einer Hecke oder Rankwand verschwindet.

 

DIE WAHL DES WEGEMATERIALS
Die Materialwahl hat einen starken Einfluss auf den Charakter des Gartenwegs. Das Angebot reicht von einfachen losen Wegematerialien wie Rindenmulch oder Kies über traditionellem Pflasterklinker bis hin zu einem riesigen Sortiment an Beton- und Natursteinbelägen. Die stärkste Entwicklung gab es in den letzten Jahren im Beton-Segment. Hochwertige Betonpflaster und -platten haben nichts mehr mit dem grauen Einerlei früherer Tage zu tun, das so gar nicht zum natürlichen Charme eines Gartens passen wollte.

Moderne Betonsteine sehen mit ihren unregelmäßig strukturierten Oberflächen und feinen Farbschattierungen ihren natürlichen Vorbildern immer ähnlicher. Exklusive Modelle verfügen zudem über eine strapazierfähige Oberflächenveredlung, die Schmutz abweist und die Pflege erleichtert. Preislich liegen solche Betonsteine jedoch bereits auf dem Niveau von Natursteinen.

Für Naturstein spricht nach wie vor die edle Optik, der auch Flechten und Moose nichts anhaben können. Für viele Gartenfreunde gewinnen Natursteine im Alter mit der Patina sogar an Charme. Orientieren Sie sich bei der Auswahl der Gesteinsart am angestrebten Gartenstil: Mediterranes Flair verströmen heller Sandstein, Kalkstein und Travertin. In modern gestalteten Gärten kommt hingegen dunklerer Granit, Basalt oder Schiefer besser zur Geltung. Zum Landhausstil passt der in Ihrer Umgebung vorherrschende Naturstein in der Regel am besten. Er ist im lokalen Baustoffhandel vergleichsweise günstig erhältlich.

Pflasterklinker sind vor allem in Norddeutschland seit Generationen beliebt und dort aus ländlichen Gärten kaum wegzudenken. Die bei 1100 °C aus Ton gebrannten Ziegel sind langlebig und pflegeleicht. Mit ihren warmen Rot-, Gelb- und Brauntönen verleihen sie dem Weg eine gediegene und zugleich natürliche Ausstrahlung.

Lose Wegematerialien wie Kies, Splitt oder Rindenmulch eignen sich vor allem für seltener benutzte Nebenwege, da sich auf ihnen Schubkarre und Rasenmäher schwerer bewegen lassen. Dafür fügen sie sich sehr harmonisch ins Grün des Gartens ein. Wer fließende Übergänge liebt, verzichtet auf eine seitliche Einfassung und verwendet den Wegebelag gleichzeitig als Mulch für das angrenzende Beet.

 
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  GARTENTIPPS JANUAR-FEBRUAR 2016
Ziersträucher, Kirschlorbeer, Sommerflieder, Frostschäden, Rose, Sommerblumen, Zwiebelblumen, Blumenzwiebeln, Aussaat, Schnitt, Jasmin, Giersch

ZWIEBELBLUMEN: NACHZÜGLER PFLANZEN
Bei frostfreiem Boden können Sie jetzt noch Blumenzwiebeln pflanzen, die Sie im Herbst vergessen haben. Sie blühen in der Regel noch im Frühling auf, wenn auch meist etwas später. Wenn die Zwiebeln schon austreiben, werden sie nicht tief in die Erde gedrückt, sondern flach eingepflanzt. Befinden sie sich noch im Ruhestadium, brauchen sie eine kurze Kälteperiode, um ihre Keimhemmung zu überwinden. Legen Sie die Zwiebeln zur Not einfach vor dem Pflanzen für ein bis zwei Tage ins Eisfach Ihres Kühlschranks.

SCHNEE ABSCHÜTTELN
Wenn es im Februar stark schneit, sollte man blühende Sträucher wie Zaubernuss, Seidelbast oder Winter-Jasmin vom Schnee befreien, bevor die weiße Last zu schwer wird.

SOMMERBLÜHENDE STRÄUCHER SCHNEIDEN
Schneiden Sie sommerblühende Sträucher wie den Schmetterlingsflieder oder die Bartblume bei frostfreiem Wetter jetzt kräftig zurück, damit sie bis zum Sommer lange neue Triebe mit vielen Blüten bilden können. Je länger Sie mit dem Rückschnitt warten, desto weiter verschiebt sich die Blütezeit in den Spätsommer. Frostschäden beseitigen. Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

WINTERSCHUTZ: BESSER SPÄT ALS ZU SPÄT
Auch wenn die erste Kältewelle vorbei ist: Wer bislang noch keinen Winterschutz für seine Kübelpflanzen im Freien angelegt hat, sollte dies bei Frostgefahr nachholen. Wenn Sie einen Jutesack oder ein Vlies um die Zweige wickeln, schützt das vor eisigem Wind, Nässe und Wintersonne. Eingehängte Fichtenzweige helfen ebenso. Die Wurzeln schützen Sie am besten mit einer Hülle aus Luftpolsterfolie oder speziellen Winterschutzmatten aus Kokosfasern.

IMMERGRÜNE PFLANZEN GIESSEN
Winterharte Immergrüne im Topf wie Buchsbaum, Bambus oder Rhododendron, aber auch im Kalthaus überwinternde Oleander und Oliven brauchen weiterhin stets feuchte Erde. Reicht der natürliche Niederschlag nicht aus, gießt man an frostfreien Tagen mit kaltem Regenwasser.

TOPFERDE AUSTAUSCHEN
Auch wenn Sie einige Ihrer Kübelpflanzen im Frühjahr nicht umpflanzen wollen, sollten Sie doch die Erde auffrischen. Dazu kratzen Sie vorsichtig die obere Schicht des Topfballens ab und füllen frische Kübelpflanzenerde auf.

VERBLÜHTE ZWIEBELBLUMEN AUSPFLANZEN
Im Gartenfachhandel werden im Winter oft vorgetriebene Krokusse und Narzissen in Töpfen angeboten. Wenn die Pflanzen im Februar verblüht sind, können Sie sie mitsamt ihres Topfballens im Garten auspflanzen. Lockern Sie dazu den Boden an einer schattigen Stelle unter Bäumen oder Sträuchern und bessern Sie ihn mit reichlich Humus oder gut verrottetem Kompost auf. Da die Pflanzen im Topf meist nicht ausreichend tief gesetzt wurden, sollten Sie den gesamten Wurzelballen entsprechend tiefer pflanzen.

APFELBÄUME: PFLANZSCHNITT NACHHOLEN
Im Herbst gepflanzte Apfelhochstämme brauchen erst jetzt einen Pflanzschnitt. Die Wartezeit ist sinnvoll, da die Bäume bei spätem Schnitt etwas langsamer wachsen und früher Früchte tragen. Schneiden Sie die drei bis vier kräftigsten Seitenäste alle auf eine Höhe zurück und lassen Sie den Mitteltrieb etwa eine gute Handbreit länger. Alle anderen, steil nach oben wachsenden Triebe sollten Sie entfernen. Mit dieser Schnitttechnik bildet sich eine sogenannte Pyramidenkrone.

STAUDEN UND ZIERGRÄSER ABSCHNEIDEN
Ende Februar können Sie die im Herbst stehengebliebenen alten Triebe und Blütenstände Ihrer Stauden und Ziergräser abschneiden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Entsorgen Sie das Schnittgut nicht sofort auf dem Kompost, sondern lassen Sie es zunächst bis Ende März ungestört auf einem Haufen liegen, damit die in den Halmen überwinternden Nützlinge ihre Winterruhe möglichst ungestört zu Ende bringen können.

FROSTSCHÄDEN BESEITIGEN
Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können.

GIERSCH FRÜHZEITIG BEKÄMPFEN
An schattigen, humus- und nährstoffreichen Stellen im Ziergarten macht sich oft der Giersch breit. Bekämpfen Sie das lästige Wurzelunkraut, sobald sich die ersten zarten Sprosse zeigen. Um ihn vollständig auszurotten, sollte man das Wurzelgeflecht flächendeckend mit einer Grabegabel roden und anschließend in der Sonne austrocknen lassen, bevor es auf den Kompost geht.
Einfacher, aber langwieriger: Legen Sie lückenlos eine feste Pappe auf der vom Giersch überwucherten Fläche aus und decken Sie diese mit Rindenmulch ab. Nach einem Jahr Wartezeit sind die Wurzeln komplett abgestorben.

HÜBSCHE FRÜHBLÜHER: ZWERG- ODER WINTER-IRIS
Bereits im Februar wagt die Netzblatt-Iris (Iris reticulata) ihren Blütenauftritt. Die kleinen Zwiebelblumen mit dem zarten Veilchenduft sind erstaunlich robust und pflegeleicht, solange der Boden durchlässig ist. Sie schätzen ein sonniges, geschütztes Plätzchen, zum Beispiel einen Sonnenhang im Steingarten. Leicht erhöht lassen sich die feinen Blütenzeichnungen auch besser betrachten. Nach der Blüte pflegen die Mini-Iris, jede Menge Tochterzwiebeln zu produzieren. Die Pflanzen selbst treiben dann häufig nur noch schwach oder gar nicht mehr aus. Etwas organischer Dünger nach der Blüte hilft, die anfängliche Zurückhaltung möglichst kurz zu halten.

Im Januar ist es wichtig, dass Sie Ihre Pflanzen vor Schäden durch Frost und Schneelasten schützen.

WURZELBALLEN FESTTRETEN
Frisch gepflanzte Stauden und Gehölze werden bei Frost oft etwas aus der Erde herausgehoben. Treten Sie die Wurzelballen wieder vorsichtig mit den Füßen an, sobald der Boden aufgetaut und nicht mehr zu nass ist.

KLEINKLIMA NUTZEN
Nehmen Sie Ihren Garten jetzt genau unter die Lupe: An welchen Stellen taut der Schnee sehr schnell? Wo hält sich der Frost besonders lange? So können Sie herausfinden, wo es geschützte Plätze gibt. Plätze mit günstigem Kleinklima sind ideal für kälteempfindliche oder spätfrostgefährdete Pflanzen.

SCHNEE ABSCHÜTTELN
Die Äste immergrüner Sträucher wie Rhododendron oder Kirschlorbeer können unter größeren Schneelasten brechen. Nach einer schneereichen Nacht sollten Sie die weiße Pracht daher mit einem Besen oder Rechen abschütteln.

BRÜCHIGE STRÄUCHER STÜTZEN
Auch sommergrüne Sträucher mit sehr sprödem Holz wie beispielsweise die Strauch-Pfingstrosen sind in schneereichen Wintern bruchgefährdet. Sie können die Sträucher leicht schützen, indem Sie die gesamte Krone mit einem dünnen Seil locker zusammenbinden. So können die einzelnen Äste sich gegenseitig stützen.

KALTKEIMER AUSSÄEN
Einige Staudensamen müssen erst eine Kältephase durchmachen, bevor sie keimen. Dazugehören Astilbe, Christrose oder Eisenhut. Säen Sie die Samen jetzt in Aussaaterde und stellen Sie die Schalen zum Vorquellen an einen hellen, warmen Platz (15–18 °C). Nach zwei bis vier Wochen gräbt man die Gefäße an einem schattigen, windstillen Plätzchen im Garten 15 cm tief ein. Im Frühjahr beginnen die Samen dann zu keimen.

Hortensien: Alte Blütenstände entfernen
Viele Bauern- und Teller-Hortensien tragen jetzt noch ihre alten, vertrockneten Blütenstände. Schneiden Sie diese überhalb eines gesunden grünen Knospenpaars ab und beseitigen Sie bei der Gelegenheit auch gleich alle erfrorenen Triebe. Vitalitätstest: Kratzen Sie die Rinde leicht mit dem Daumennagel an. Wenn das Gewebe darunter gelblich und trocken wirkt, ist der Zweig abgestorben.

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