SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTENWEGE MIT STIL 26.04.2015 17:10 (UTC)
   
 

 

Gartenwege mit Stil

Attraktive Gartenwege passen gut zu Haus und Terrasse und fügen sich harmonisch ins grüne Paradies ein. Materialwahl und Wegeführung spielen dabei eine wichtige Rolle.

SCHNÖRKELLOSE ELEGANZ: Hochwertige Betonsteine zeichnen sich durch pflegeleichte Oberflächen und fein variienrende Farbnuancen in Naturstein-Optik aus. Hier unterstreichen die dunkel abgesetzten Wegränder die gerade Linienführung.

 

Gartenwege sind mehr als nur eine praktische Verbindung zwischen zwei Punkten. Sie sind ein wichtiger Teil der Gartengestaltung und prägen ihr Umfeld umso stärker, je breiter sie angelegt sind und je mehr sie durch gut einsehbare Flächen wie Rasen oder niedrige Zierbeete führen. Bei der Neuanlage eines Gartenwegs ist es wichtig, sich zunächst Gedanken über die Wegeführung zu machen.

Schnurgerade Pfade sind sinnvoll, wenn es um funktionale Verbindungen wie beispielsweise zwischen Geräteschuppen und Rasenfläche geht. Spannung kommt ins Spiel, wenn man die gerade Linie durch üppig über den Wegrand wachsende Blütenstauden wie Storchschnabel oder Frauenmantel auflockert – oder durch eine akkurat in Form geschnittene Buchs-Einfassung noch betont. Wer den Weg jedoch für einen sinnlichen Spaziergang durch den Garten anlegen möchte, wählt eher eine weit geschwungene Linie, die an verschiedenen Höhepunkten wie Teich oder Rosenlaube vorbeiführt oder auch mal hinter einer Sichtbarriere wie einer Hecke oder Rankwand verschwindet.

 

DIE WAHL DES WEGEMATERIALS
Die Materialwahl hat einen starken Einfluss auf den Charakter des Gartenwegs. Das Angebot reicht von einfachen losen Wegematerialien wie Rindenmulch oder Kies über traditionellem Pflasterklinker bis hin zu einem riesigen Sortiment an Beton- und Natursteinbelägen. Die stärkste Entwicklung gab es in den letzten Jahren im Beton-Segment. Hochwertige Betonpflaster und -platten haben nichts mehr mit dem grauen Einerlei früherer Tage zu tun, das so gar nicht zum natürlichen Charme eines Gartens passen wollte.

Moderne Betonsteine sehen mit ihren unregelmäßig strukturierten Oberflächen und feinen Farbschattierungen ihren natürlichen Vorbildern immer ähnlicher. Exklusive Modelle verfügen zudem über eine strapazierfähige Oberflächenveredlung, die Schmutz abweist und die Pflege erleichtert. Preislich liegen solche Betonsteine jedoch bereits auf dem Niveau von Natursteinen.

Für Naturstein spricht nach wie vor die edle Optik, der auch Flechten und Moose nichts anhaben können. Für viele Gartenfreunde gewinnen Natursteine im Alter mit der Patina sogar an Charme. Orientieren Sie sich bei der Auswahl der Gesteinsart am angestrebten Gartenstil: Mediterranes Flair verströmen heller Sandstein, Kalkstein und Travertin. In modern gestalteten Gärten kommt hingegen dunklerer Granit, Basalt oder Schiefer besser zur Geltung. Zum Landhausstil passt der in Ihrer Umgebung vorherrschende Naturstein in der Regel am besten. Er ist im lokalen Baustoffhandel vergleichsweise günstig erhältlich.

Pflasterklinker sind vor allem in Norddeutschland seit Generationen beliebt und dort aus ländlichen Gärten kaum wegzudenken. Die bei 1100 °C aus Ton gebrannten Ziegel sind langlebig und pflegeleicht. Mit ihren warmen Rot-, Gelb- und Brauntönen verleihen sie dem Weg eine gediegene und zugleich natürliche Ausstrahlung.

Lose Wegematerialien wie Kies, Splitt oder Rindenmulch eignen sich vor allem für seltener benutzte Nebenwege, da sich auf ihnen Schubkarre und Rasenmäher schwerer bewegen lassen. Dafür fügen sie sich sehr harmonisch ins Grün des Gartens ein. Wer fließende Übergänge liebt, verzichtet auf eine seitliche Einfassung und verwendet den Wegebelag gleichzeitig als Mulch für das angrenzende Beet.

 
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  GARTENTIPPS APRIL 2015
Pflanzen, düngen, schneiden – die Liste der Gartenaufgaben für den April ist länger als in jedem anderen Monat.

SOMMERBLUMEN DIREKT AUSSÄEN
Robuste Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Ringelblume oder Jungfer im Grünen können Sie jetzt direkt ins Beet säen. Sie blühen zwar später als ihre Kollegen, die auf der Fensterbank vorgezogen wurden, sind dafür aber vitaler. Die Samen leicht in die Erde einharken und mit einer feinen Brause angießen.

GARTENTEICH REINIGEN
Schneiden Sie spätestens im April alle Gräser und Stauden am Teichrand auf eine Handbreit über dem Boden ab. Achten Sie aber darauf, dass Sie dabei die neuen Triebe, die aus der Erde kommen, nicht beschädigen. Die Wasseroberfläche sollten Sie mit einem speziellen Kescher von schwimmenden Pflanzenresten befreien. Hat sich auf dem Teichgrund viel Faulschlamm angesammelt, dann saugen Sie diesen am besten mit einem speziellen Teichschlammsauger ab. Sie können den nährstoffreichen Schlamm anschließend einfach kompostieren oder zum Düngen Ihrer Beete verwenden. Belassen Sie einen kleinen Rest Schlamm im Teich, damit das biologische Gleichgewicht nicht zu sehr beeinträchtigt wird.

FRÜHJAHRSPFLEGE FÜR DEN RASEN
Damit der Rasen die Strapazen der kalten Jahreszeit möglichst schnell hinter sich lässt, wird er je nach Witterung spätestens Anfang April mit einem Langzeit-Rasendünger versorgt. Beim zweiten Mähtermin, etwa zwei bis drei Wochen nach dem Düngen, sollten Sie ihn ganz kurz abmähen und anschließend vertikutieren. Die Messer des Vertikutierers dringen wenige Millimeter in die Grasnarbe ein und entfernen dabei Moospolster und alten Rasenfilz. Auf diese Weise verbessern Sie die Belüftung der Wurzeln, der grüne Teppich wird vitaler und sichtlich schöner. Nach dem Vertikutieren werden kahle Stellen mit frischem Saatgut nachgesät. Lehmige Böden können Sie außerdem mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht aus grobem Bausand durchlässiger machen.

SOMMERZWIEBELN PFLANZEN
Von März bis Mai ist Pflanzzeit für frostempfindliche Blumenzwiebeln und –knollen, die im Sommer blühen. Die empfindlichen Dahlien sollten Sie erst nach den Eisheiligen auspflanzen. Weniger empfindlich ist die Zigeunerblume (Sparaxis tricolor). Ihre oft dreifarbigen Blüten streuen von Juli bis Oktober kräftig-bunte Kleckse ins Sommerbeet. Die Riesen-Hyazinthe (Galtonia candicans) macht ihrem Namen mit 100 cm Höhe alle Ehre. Aus bis zu 30 weißen Glöckchen setzen sich ihre Blütentrauben zusammen. Ab September blüht Nerine (Nerine bowdenii). Tipp: Sommerzwiebeln sollte man im Herbst wieder ausgraben und in einem kühlen und dunklen, frostfreien Raum in leicht feuchter Erde eingeschlagen überwintern.

RHODODENDREN PFLANZEN
Im April ist Pflanzzeit für Rhododendren und andere immergrüne Sträucher. Rhododendren wachsen natürlicherweise im Wald, deshalb brauchen sie einen sehr humusreichen, durchlässigen und kalkarmen Boden. Verbessern Sie die Erde im Wurzelbereich der Sträucher vor dem Pflanzen großzügig mit Rindenkompost, Laubkompost oder Weißtorf. Besonders empfindlich reagieren Rhododendren, wenn man sie zu tief pflanzt. Der Wurzelballen sollte sicherheitshalber sogar ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausragen. Nach dem Pflanzen werden die Sträucher gründlich angegossen, reichlich mit Hornspänen gedüngt und etwa fünf Zentimeter hoch mit Rindenkompost gemulcht.

JUNGE TRIEBE ENTSPITZEN
Im Austrieb wachsen viele Stauden und Sommerblumen erst mal geradlinig nach oben und verzweigen sich kaum – insbesondere dann, wenn sie in der Anzuchtphase zu wenig Licht bekommen haben. Um schöne buschige Pflanzen zu bekommen, können Sie die Triebspitze einfach mit den Fingernägeln auszwicken oder mit einer Schere über einem Blatt abschneiden. Dieser Vorgang heißt Pinzieren oder Entspitzen und regt die Bildung von Seitentrieben an.

DAHLIEN VORTREIBEN
Wer sich so früh wie möglich an der Dahlienblüte erfreuen möchte, kann die frostempfindlichen Dahlienknollen schon jetzt in Töpfe pflanzen und an einem kühlen, hellen Platz im Haus vorziehen. Mitte Mai – nach den Eisheiligen – kommen sie samt Topfballen ins Beet.

NEUER STANDORT FÜR GLADIOLEN
Gladiolenknollen müssen Sie jedes Jahr an einer anderen Stelle einpflanzen, sonst werden sie anfällig für Krankheiten. Außerdem dürfen sie nicht zu flach in die Erde, sonst knicken die Stängel wegen der großen Blütenstände leicht ab. 10 bis 15 cm Pflanztiefe sind ideal – je lockerer der Boden, desto tiefer sollte man die Knollen setzen.

MANDELBÄUMCHEN FRÜHZEITIG ZURÜCKSCHNEIDEN
Schneiden Sie die Blütentriebe des Mandelbäumchens zurück, sobald die Blüten zu welken beginnen. So reduzieren Sie die Anfälligkeit für die Spitzendürre (Monilia), denn die Pilzsporen dringen vor allem über die Blüten in die Pflanze ein. Ein kräftiger Rückschnitt ist kein Problem – umso länger werden die neuen Blütentriebe, die dann im nächsten Frühjahr ihre Blütenknospen öffnen.

SCHLECHTE BÖDEN VERBESSERN
Auf schweren Lehm- oder Tonböden versickert das Regenwasser nur langsam und die Durchlüftung ist schlecht – ungünstige Bedingungen für Pflanzen. Arbeiten Sie Sand, Kompost oder Torf ein, um den Boden zu lockern. Gesteinsmehl reichert die Erde mit Spurenelementen an und stärkt die Pflanzen. Leichte, sandige Böden sollten Sie mit Kompost oder gut abgelagertem Rinderdung anreichern. So speichern sie Wasser und Nährstoffe besser. Durch Zusatz spezieller Tonminerale, zum Beispiel Bentonit (Fachhandel), können Sie die Speicherkapazität noch weiter steigern.

SONNENBLUMEN AUSSÄEN
Bei Sonnenblumen ist eine Anzucht auf der Fensterbank nicht sinnvoll. Sie wachsen so schnell, dass man sie jetzt im April direkt ins Beet säen kann. Heben Sie an den gewünschten Stellen im Beet eine flache Mulde aus, legen Sie zwei bis drei Samen hinein und decken Sie die Saat einen Finger breit mit Erde ab. Wenn die Samen gekeimt sind, entfernen Sie die schwächeren Keimlinge, so dass nur noch der stärkste übrig bleibt und genug Platz zum Wachsen hat.

DER WEG ZU IHREM TRAUMGARTEN
Glücklich, wer auf einem unberührten Stück Land einen Garten anlegen kann. Aber meistens sieht es anders aus.
Wer ein Haus gebaut hat, wünscht sich einen schönen Garten rundherum. Das Grundstück, auf dem er entstehen soll, zeigt meist ein trostloses Bild: Aufgewühlte grau-braune Schollen mit traurigen Resten von Grün. Der dringendste Wunsch heißt dann: Der Garten soll schnell dicht sein! Doch das kann teuer werden. Nach fünf Jahren muss die Hälfte wieder heraus, weil Bäume und Sträucher keinen Platz mehr haben und sich unterirdisch umbringen. Auf dem Weg zu Ihrem Wunschgarten brauchen Sie eine wichtige Gärtner-Tugend: Geduld. Bei guter Planung sparen Sie Kosten und können sich daran erfreuen, wie Ihr Garten allmählich wächst und gedeiht.

Bevor Sie die Pflanzen für den langersehnten Garten kaufen, sollten Sie dem Boden Ihre Aufmerksamkeit widmen-Fragen Sie SKM 06083-941035


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