SKM-Garten- und Landschaftsbau Günter Müller  
 
  GARTENWEGE MIT STIL 19.12.2014 20:53 (UTC)
   
 

 

Gartenwege mit Stil

Attraktive Gartenwege passen gut zu Haus und Terrasse und fügen sich harmonisch ins grüne Paradies ein. Materialwahl und Wegeführung spielen dabei eine wichtige Rolle.

SCHNÖRKELLOSE ELEGANZ: Hochwertige Betonsteine zeichnen sich durch pflegeleichte Oberflächen und fein variienrende Farbnuancen in Naturstein-Optik aus. Hier unterstreichen die dunkel abgesetzten Wegränder die gerade Linienführung.

 

Gartenwege sind mehr als nur eine praktische Verbindung zwischen zwei Punkten. Sie sind ein wichtiger Teil der Gartengestaltung und prägen ihr Umfeld umso stärker, je breiter sie angelegt sind und je mehr sie durch gut einsehbare Flächen wie Rasen oder niedrige Zierbeete führen. Bei der Neuanlage eines Gartenwegs ist es wichtig, sich zunächst Gedanken über die Wegeführung zu machen.

Schnurgerade Pfade sind sinnvoll, wenn es um funktionale Verbindungen wie beispielsweise zwischen Geräteschuppen und Rasenfläche geht. Spannung kommt ins Spiel, wenn man die gerade Linie durch üppig über den Wegrand wachsende Blütenstauden wie Storchschnabel oder Frauenmantel auflockert – oder durch eine akkurat in Form geschnittene Buchs-Einfassung noch betont. Wer den Weg jedoch für einen sinnlichen Spaziergang durch den Garten anlegen möchte, wählt eher eine weit geschwungene Linie, die an verschiedenen Höhepunkten wie Teich oder Rosenlaube vorbeiführt oder auch mal hinter einer Sichtbarriere wie einer Hecke oder Rankwand verschwindet.

 

DIE WAHL DES WEGEMATERIALS
Die Materialwahl hat einen starken Einfluss auf den Charakter des Gartenwegs. Das Angebot reicht von einfachen losen Wegematerialien wie Rindenmulch oder Kies über traditionellem Pflasterklinker bis hin zu einem riesigen Sortiment an Beton- und Natursteinbelägen. Die stärkste Entwicklung gab es in den letzten Jahren im Beton-Segment. Hochwertige Betonpflaster und -platten haben nichts mehr mit dem grauen Einerlei früherer Tage zu tun, das so gar nicht zum natürlichen Charme eines Gartens passen wollte.

Moderne Betonsteine sehen mit ihren unregelmäßig strukturierten Oberflächen und feinen Farbschattierungen ihren natürlichen Vorbildern immer ähnlicher. Exklusive Modelle verfügen zudem über eine strapazierfähige Oberflächenveredlung, die Schmutz abweist und die Pflege erleichtert. Preislich liegen solche Betonsteine jedoch bereits auf dem Niveau von Natursteinen.

Für Naturstein spricht nach wie vor die edle Optik, der auch Flechten und Moose nichts anhaben können. Für viele Gartenfreunde gewinnen Natursteine im Alter mit der Patina sogar an Charme. Orientieren Sie sich bei der Auswahl der Gesteinsart am angestrebten Gartenstil: Mediterranes Flair verströmen heller Sandstein, Kalkstein und Travertin. In modern gestalteten Gärten kommt hingegen dunklerer Granit, Basalt oder Schiefer besser zur Geltung. Zum Landhausstil passt der in Ihrer Umgebung vorherrschende Naturstein in der Regel am besten. Er ist im lokalen Baustoffhandel vergleichsweise günstig erhältlich.

Pflasterklinker sind vor allem in Norddeutschland seit Generationen beliebt und dort aus ländlichen Gärten kaum wegzudenken. Die bei 1100 °C aus Ton gebrannten Ziegel sind langlebig und pflegeleicht. Mit ihren warmen Rot-, Gelb- und Brauntönen verleihen sie dem Weg eine gediegene und zugleich natürliche Ausstrahlung.

Lose Wegematerialien wie Kies, Splitt oder Rindenmulch eignen sich vor allem für seltener benutzte Nebenwege, da sich auf ihnen Schubkarre und Rasenmäher schwerer bewegen lassen. Dafür fügen sie sich sehr harmonisch ins Grün des Gartens ein. Wer fließende Übergänge liebt, verzichtet auf eine seitliche Einfassung und verwendet den Wegebelag gleichzeitig als Mulch für das angrenzende Beet.

 
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  GARTENTIPPS DEZEMBER 2014
Gartenteich, Rasen, Stauden, Winterschutz, Zwiebelblumen, Steckholz, Ziergräser, Blumenzwiebeln.
Wenn es auf Weihnachten zugeht, ist im Ziergarten nicht mehr viel zu tun. Vor allem Winterschutzmaßnahmen stehen jetzt auf dem Programm.

CHRISTROSEN IM WINTER GIESSEN
Die Christrose (Helleborus niger) öffnet meist kurz nach Weihnachten ihre Blüten. Die kalkliebende immergrüne Staude braucht während der Blütezeit mehr Feuchtigkeit als während der Vegetationsperiode. In trockenen Wintern sollten Sie die Stauden daher vor und nach Frostperioden vorsorglich etwas gießen – vor allem, wenn sie im Wurzelbereich von Bäumen stehen, da der Boden an solchen Standorten schneller austrocknet.

STAUDEN/GRÄSER: VERWELKTE TRIEBE STEHEN LASSEN
Die Stängel und Samenstände vertrockneter Stauden und Ziergräser dienen als Vogelfutter und Winterquartier für Insekten. Wenn das abgestorbene Grün Sie stört, schneiden Sie es vorsichtig ab und lagern Sie die unzerkleinerten Stängel bis zum Frühjahr in einer ruhigen Gartenecke.

GARTENTEICH EISFREI HALTEN
Ein Gartenteich sollte nie komplett zufrieren, damit Pflanzen und Tiere immer genug Sauerstoff bekommen. Stellen Sie einfach ein Bündel Stroh oder Schilfrohr ins Wasser. So sorgen Sie für den nötigen Luftaustausch. Alternativ können Sie auch spezielle Eisfreihalter einsetzen.

ZWIEBELBLUMEN: LETZTER PFLANZTERMIN
Sofern der Boden frostfrei ist, können Sie auch im Dezember noch Blumenzwiebeln pflanzen. Viele Sorten gibt es jetzt im Gartencenter zum Schnäppchenpreis. Prüfen Sie vor dem Kauf die Qualität: Wenn die Zwiebeln schon ausgetrieben sind oder leichtem Druck zwischen Daumen und Zeigefinger nachgeben, lassen Sie sie besser liegen.

STECKHOLZ SCHNEIDEN
Viele einfache Blütensträucher wie Forsythie, Weigelie oder Zier-Johannisbeere lassen sich leicht durch Steckholz vermehren. Schneiden Sie jetzt im Herbst kräftige diesjährige Triebe ab und teilen Sie diese in etwa bleistiftlange Stücke mit je einer Knospe oder einem Knospenpaar am oberen und unteren Ende. Diese sogenannten Steckhölzer lagern Sie bis zur Pflanzung im zeitigen Frühjahr bündelweise an einem schattigen, geschützten Platz in humusreicher, lockerer Gartenerde. Wichtig: Graben Sie die Steckhölzer bis zur oberen Knospe ein.

BEETROSEN ANHÄUFELN
Beetrosen sind an der Veredlungsstelle recht frostempfindlich. Daher sollten Sie die Triebbasis jetzt mit lockerer Humuserde anhäufeln. Zusätzlich können Sie die Zweige nach einem ersten leichten Rückschnitt mit Tannenreisig abdecken.

RASEN LAUBFREI HALTEN
Die lichthungrigen Rasengräser brauchen gerade im trüben Winter jeden Sonnenstrahl, den sie einfangen können. Achten Sie deshalb darauf, dass der Rasen laubfrei bleibt. Bei Frost und Nässe sollten Sie den grünen Teppich möglichst wenig belasten.

WEIDENRUTEN SAMMELN
Mit Weidenruten lassen sich im Garten vom Indianertipi bis zum Sichtschutz-Element viele schöne Bastelideen realisieren. Die große Frage ist: Wie kommt man an die Weidenruten? Jetzt im Winter werden in vielen Regionen entlang von Flüssen und Bächen wieder die Kopfweiden geschnitten. Die Gemeinden und Umweltschutzverbände sind in der Regel immer auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern für den Weidenschnitt und überlassen ihnen im Gegenzug gerne die abgeschnittenen Weidenruten. Fragen Sie also einfach mal bei Ihrer Gemeinde an, ob auch bei Ihnen in der Umgebung eine solche Schnittaktion geplant ist.

GARTENGERÄTE EINWINTERN
Die meisten Gartengeräte werden im Winter nicht mehr gebraucht und sollten jetzt eingewintert werden. Spaten, Hacken und andere Handgeräte für die Bodenbearbeitung sollten Sie gründlich reinigen und bei Bedarf mit Stahlwolle, Schmirgelpapier oder einer Stahlbürste entrosten. Entgraten Sie anschließend die Schneiden mit einer Feile und reiben Sie alle Metallteile mit umweltverträglichem Leinöl ein, um sie vor Frost zu schützen. Rasenmäher, Heckenscheren, Gartenhäcksler und andere Motorgeräte werden ebenfalls gründlich gereinigt. Füllen Sie den Tank Ihrer Benzingeräte bis zum oberen Rand, schließen Sie den Benzinhahn und lassen Sie die Geräte so lange laufen, bis der Motor wegen Kraftstoffmangel abstirbt. Auf diese Weise wird der Vergaser entleert und kann während der Winterpause nicht verharzen. Alle Geräte und Maschinen müssen im Winter trocken und bei möglichst niedriger Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Vor der Inbetriebnahme im nächsten Frühjahr ist bei Benzingeräten ein Ölwechsel wichtig.



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